LEGENDEN

AKAI AA-940

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HIFI Märchen und High-End Legenden
Wahre Geschichten um Schein und Sein !

Sie werden es beim Stöbern im Netz schon gemerkt haben. Unheimlich viele Dinge haben Einfluss auf den Klang. Auch solche von denen man es nicht vermuten würde. Steckdosen, Netzstecker und Kupplungen, Esoterik Aufkleber für Lautsprecherboxen, Metallpyramiden die Außengeräusche kompensieren können, irgendwelche Untersätze und Stecker für sauberen Strom etc. Ähnlich den Geräten gegen Erdstrahlen. Nur was sich messtechnisch beweisen lässt ist auch für unsere Ohren relevant. Mikrokosmische Strahlen oder damit bestrahlte Gegenstände beeinflussen den Klang nicht! Also….nicht wirklich !!

HIFI Esoterik (Wie linear hätten Sie’s denn gern ?)

Der Glaube kann Berge versetzen…..sagt man. Kann er auch den Klang verbessern..? Das Original noch originaler ( nicht orgineller ) klingen lassen ? Manchmal könnte man es glauben, oder auch am gesunden Menschenverstand zweifeln.

Ich las neulich von einer „schon eingespielten High End“ „sorry“ Tischsteckdose für richtig viel Geld. Ist wohl nicht zum Anschluss eines Staubsaugers geeignet !? Oder….haben Sie Bock auf ein „gut klingendes“ Netzkabel für € 6000 ? Nur weil etwas hergestellt wird muss es nicht einen Zweck erfüllen. Es reicht wohl schon wenn es dem Hersteller die Kassen füllt.

Auf der Suche nach immer neuen Innovationen treffe ich auf ein „audiophiles Stromnetz“ mit Klangmodulen für den Verteilerkasten. Installiert ein Elektriker in 10 Minuten, so steht’s in der Beschreibung ! Für 130 Euro sicherlich ein Schnäppchen. Was machen die Kaffeemaschinen, Mixer, Spülmaschinen etc am audiophilen Heimnetz ? Klingen ?  Dann kommt eventuell noch der NOISE EXTERMINATOR ins Spiel. An eine Steckdose in der Nähe der Stereoanlage eingesteckt wird das Netz noch einmal richtig vom Strom- und Spannungsmüll gereinigt. Wem das noch nicht reicht, der sollte den Raum Harmonizer verwenden. Hilft auch bei Ehekrach….?? Harmonie überall.
Und dann war da noch die amerikanische Lehrerin, die den Kindern erklärte dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt. Die gute Frau hat ihren Job verloren……also vorsicht, wenn sie auf gut und rhythmisch klingende Cinch Kabel stoßen.

DER KABELHEBER (Dark Field Cable Elevator)
Vibrationsmanagement vom feinsten
Was muss man einwerfen um auf solche Ideen zu kommen ?

Damit sich der geneigte Leser ein Bild machen kann stelle ich hier vor:

The CABLE ELEVATOR SIMULATOR
(Eier nicht im Lieferumfang enthalten)

Vor dem Einsatz der unglaublichen Innovation. Das Kabel fläzt sich ungeschützt auf dem Fussboden. Schwingungen und Erschütterungen beeinflussen das Signal !!

NACHER. Geschützt vor allen Unbilden der Natur, Schwingungen und Stehwellen. Ganz zu schweigen von den bösen Felddifferenzen.

Da gibt es etwas das ich noch nicht kannte. Ein Hilfsmittel ganz besonderer Art. Leider darf ich ein Foto dieser revolutionären Neuheit aus rechtlichen Gründen nicht zeigen, aber das Teil hilft wohl bei der Beseitigung von Effekten der „statischen Felddifferenz“. Ähnlich eines Eierkartons, nur aus Kunststoff, wird hier das Kabel eingelegt um „schädliche Vibrationen durch den Fußboden“ und „Stehwellen“ die ich bisher nur aus der HF (Funktechnik) kannte zu minimieren. Also praktisch eine Fußbank für Kabel, egal ob Strom, Lautsprecher oder andere Strippen.Versprochen werden deutliche Verbesserungen im Bezug auf „Klarheit, Detaillierung und Auflösung“. Wahrscheinlich aber nur im Geldbeutel des Herstellers.
Wohl nur ein Einzelstück da der Nachschub fehlt…… vermutlich wegen zu grosser Nachfrage.
Man glaubt es nicht…….gesehen bei Ebay !

Fakt ist: Strom macht keine Musik, jedenfalls nicht direkt. Und ich behaupte mal das der nichts am Klang verändern kann, weder durch esoterisch behandelte Blindstecker, noch durch Ionen-bestrahlte Netzkabel. Ihr Hausnetz weiß nicht, was für Musik spielt. Nur wie viel Watt verbraucht werden. Der Netzstecker ist ähnlich intelligent, auch wenn er vergoldet ist !

Hi End – auf jeden Fall (be)trifft das immer den Preis!

Da gibt es ein Gerät mit dem man dem Audiokabel sagen kann in welche Richtung das Signal fließen soll (kann, muss, will ?). Das Kabel wird dann eingebrannt. (?!?) Natürlich kostet das Teil richtig Geld. Und das klingt dann so sagenhaft, jede Fachzeitschrift kann das bestätigen. HiFi für Physiker ?! Mit dieser Flussrichtung habe ich so mein Problem. Wir sprechen von Wechselspannung (Wechselstrom) und ein analoges Audiosignal ist nichts anderes.

Ähnliches gilt wohl auch für manch anderes „High End“ Zubehör. So kann ich nicht verstehen warum man 300 Euro für ein 50cm langes Cinchkabel ausgeben soll, bei dem die Stecker eine Seriennummer und das Kabel aufgedruckte Pfeile für die Laufrichtung des Signals haben (siehe Flussrichtung). Glauben Sie mir. Sie werden es nicht hören.
Und Klangregler….Au ha..! Nur alles auf Null, selbst wenn die Aufnahme nach Tonne klingt. Das ist „natürlich“…und so gewollt. Also wenn die „Höhen“ mangelhaft oder die „Bässe“ zu schwach bzw. gar zu heftig sind ist eine Korrektur möglich. Dafür sind die Regler da. Und die Loudness Taste hat auch durchaus ihre Berechtigung. Da haben sich kompetente Verstärkerentwickler schon Gedanken gemacht. Die physiologische Lautstärkekorrektur ist nicht unumstritten aber es gibt sie nun mal. Meistens abschaltbar.

Und wenn es nichts zu bedienen gibt weil entsprechende Regler fehlen nennt man das puristisch also „Ganz hohes End“. Das ist dann natürlich richtig teuer. Weniger ist hier nämlich mehr ! Man zwingt damit den Hörer die Musik „unverfälscht“ zu genießen, keine Chance irgend etwas anzupassen. Unverfälscht hat aber schon seine Grenzen im Hörraum. Es wird in jedem Raum anders klingen. Schön wenn man am Gerät etwas einstellen kann.

Regeln Sie den Klang und überlassen Sie es nicht einer „Fachzeitschrift“. Erlaubt ist was gefällt. In jedem Studiomischpult gibt es Dutzende von Klangreglern und Filter. Die werden auch genutzt. Das gilt auch hier !! Also, keine Scham.

Stehen Sie zu (nicht auf) Ihren Ohren. Sie haben nur zwei.

Hören Sie so wie Sie möchten und nicht wie man es Ihnen verkaufen will.

Seit nun mehr 40 Jahren ist Audio mein Hobby. Damals aktuelle, heute alte Bandmaschinen der mittleren Preisklasse, Plattenspieler, heute nett Dreher genannt, Receiver, also Radios mit eingebautem Verstärker, Tuner ohne den besagten Verstärker und alles was Musik macht oder abspielt. In jedem Fall wenn es Freunde, Bekannte oder auch Kunden waren lernte man die diversen Hörgewohnheiten zu akzeptieren.

Der Eine hört gerne basslastig, andere sind den hohen Tönen hörig. Wie gut das jeder seinen eigenen Geschmack hat.

Manches mal habe ich dabei Equipment kennen gelernt ohne das der Musikgenuss nicht gelitten, der Geldbeutel des Betroffenen aber wesentlich weniger belastet worden wäre.

Fall 1: Ein Thorens Plattenspieler. Die Geräte werden mit einem Steckernetzteil ausgeliefert 16 Volt 200 mA. Dieses Netzteil versorgt den Motor und die Steuerelektronik mit Strom, sorgt also für die Bewegung des Plattentellers und treibt die Abhebemechanik des Tonarms.

Dem Betroffenen wurde nun für knapp 200 Euro ein Netzteil verkauft, das den Klang erheblich verbessern sollte. Die Frage ist wie ? Das Magnetsystem, das die Information von der Schallplatte zum Verstärker bringt hat mit dem Netzteil keinen Kontakt. Es braucht keine Stromversorgung, arbeitet vom Netzteil total unabhängig. Alleine der Netztrafo im zugekauften Gerät war leistungsstärker, brachte 1A Strom statt der 200 mA Standard. Die Frage ist nur wozu. Die Qualität der Musikwiedergabe beeinflusst das nicht. Aber den Händler hat’s gefreut !!

Fall 2: Ein teurer Spaß. Der Verstärker, die Marke war mir völlig unbekannt bestehend nur aus einem Eingangswahlschalter, einem Lautstärkeregler und dem Netzschalter, sah erst einmal aus wie eine Zigarrenkiste Größe und Design wenig attraktiv. Hier erfuhr ich das erste Mal, daß High End Geräte grundsätzlich (meistens jedenfalls) ganz unbekannte Namen haben und total minimalistisch ausgestattet sind. Nur das wichtigste damit der Klang nicht beeinflusst wird. Alles wie das Original !
Es wurden nur wenige hundert Stück von diesem Verstärker gebaut so wurde mir versichert. Knapp DM 4000 hatte das Schätzchen gekostet.Im Laufe des weiteren Gesprächs erfuhr ich, das man das Gerät besser nicht ausschaltet. Die Temperatur der Transistoren bleibt so immer gleich und der Klang sei optimal.

OK!! Im Nachhinein kamen dann noch ein paar Einzelheiten ans Licht. Das Gerät hatte keine Einschaltverzögerung ganz abgesehen von einer Lautsprecherschutzschaltung. Durch die großen Siebelkos im Netzteil und der fehlenden Elektronik flog beim Einschalten des Verstärkers jedes mal der 16 Ampere Sicherungsautomat der Elektroinstallation heraus. Da ist es natürlich besser wenn die Transistoren des Verstärkers immer die gleiche Temperatur haben.
Den Versorger wird’s gefreut haben. Das es in Transistorschaltungen immer eine Temperaturkompensation zur Stabilisierung des Arbeitspunktes gibt sei hier nur am Rande erwähnt. Einen Großserienverstärker mit identischen Leistungswerten aber intelligenter Elektronik hätte man mit Sicherheit wesentlich preiswerter kaufen können. Aber…..eben nicht High-End !

Fall 3: Vergoldete Gerätesicherungen. Und wie das so mit Gold ist, kosten diese natürlich wesentlich mehr als gebräuchliche Standardsicherungen. Und wenn sie auslösen ? Dann schmeißen wir sie weg, wie auch die gemeinen Sicherungen. Der Sinn hat sich mir noch nicht erschlossen. Es gibt dann ja wohl 4 Varianten: Flink, Mittelträge, Träge, Gold !!

Fall 4: Unterkühlte, farbenblinde, anti magnetische Nullen und Einsen.
Die Rede ist von einer kleinen silbernen Scheibe die man CD nennt. Sie enthält die Informationen unseres Lieblingskünstlers ohne Kratzen und Rauschen digital und manchmal auch kopiergeschützt.

Wie gut man den Inhalt dieser CD hören kann ist Sache des wiedergebenden Gerätes. Hier ist preislich alles drin und im gewissen Rahmen auch sinnvoll. Gute Laufwerke und gute D/A Wandler haben schon einen großen Anteil an der Wiedergabe Qualität. Nun finden sich immer wieder HiFi Gurus die auch der CD als solches noch Optimierungen zukommen lassen. Es gibt da den CD-Entmagnetisierer, den Aufenthalt der CD im Tiefkühlfach oder den grünen Filzschreiber mit dem man den Rand der CD anmalen soll !? Auch gibt es ein Gerät zum beleuchten (bestrahlen ?). Alles das soll den Klang verbessern natürlicher machen und dem Original gleich. Verspricht das die CD nicht sowieso ?
Da eine CD nur ein digitales Muster (nicht Signal) enthält, kann man aus den Nullen und Einsen auch keine Doppelnullen oder Doppeleinsen machen. Der abtastende Laserstrahl liest die digitale Information und erst im abspielenden Gerät wird daraus Kunst. Egal wie kalt, wie bunt und (oder) magnetisch und angeleuchtet die kleine Plastikscheibe auch ist. Basta !! Alles andere ist HiFi Voodoo und mit normalen messtechnischen Mitteln nicht zu erfassen. Nur in den diversen Labors der „Behaupter“ dieser Maßnahmen werden die Beweise unter Verschluss gehalten (was zu beweisen wäre).

Einen Blick in die wunderbare Welt der HiFi Esoterik erhalten Sie hier.

Fall 5: Bestätigte Wunder !
Wie schon in den ersten 4 Fällen berichtet, sind unglaubliche Wirkungen und Einflüsse auf den „natürlichen Klang“ möglich. Die Materialien die hierzu herangezogen werden könnten unterschiedlicher nicht sein. Erwähnt seien hier „Stands“ (Hinstellhilfen) unterschiedlichster Bauart. Keine Racks wohlgemerkt. Einfach nur Platten bzw. Unterlagen aus ganz speziellen Hölzern die eine extreme Wirkung auf den abgegebenen Klang haben sollen. Sicherlich sind Marmorplatten bei trittempfindlichen Plattenspielern hilfreich, müssen aber nicht extrem hochpreisig sein. Schrauben Sie ihren Spieler doch einfach an die Wand. Problem gelöst. Und Lautsprecher-boxen gehören nicht in die Nähe von Plattenspielern. Das kann zu Problemen führen. Kein Voodoo sondern Physik.
Das Thema Lautsprecherkabel. Sicherlich ist ein entsprechendes Kabel mit einem passenden Querschnitt angebracht. Es gibt passende Lautsprecherlitze für €1,50 den Meter. Man braucht für 2 oder 3 Meter kein vergoldetes Superkabel aus dem „einige hundert oder sogar tausend Euro Segment“. Das ist auch sonst nicht nötig. Und drei Meter erfordern auch keinen Daumen dicken Querschnitt. Egal was man ihnen erzählen möchte. Am Innenwiderstand des Kabels wird ihr Musikgenuss nicht scheitern. Da gibt es Artikel im Netz die den Lautsprecher Zuleitungen einen, nennen wir es „Zersetzungsprozess“ anheften, der im Laufe der Zeit den Hörgenuss beeinflussen soll (negativ natürlich). Oxydation und Pestilenz ? Der natürliche Feind des Hi End ? Wer’s hört ! Es finden sich immer irgendwelche Argumente wenn man etwas verkaufen will. Hi End – auf jeden Fall trifft es immer den Preis!

Auch ein „eingespieltes Kabel“ gibt es nicht. Kabel haben kein Gedächtnis. Nur Sie wissen morgen noch was Sie heute gehört haben. Keine noch so kleine „mikrokosmische Welle“ wird ihrem Lautsprecherkabel einen Tip über das am Vortag gehörte Signal geben. Also, Kabel haben keinen Merker, egal ob vergoldet, versilbert, homogenisiert oder sonst wie behandelt !!
Das gilt für alle Leitungsarten.

Dünner als das Kabel sind meistens die Leiterbahnen in den Verstärkern. Hier finden sich echte Nadelöhre. Auch die Relaiskontakte der Einschaltverzögerung kommen nicht auf einen übergroßen Querschnitt. Lautsprecherstecker sind ähnlich unempfindlich, wenn auch meistens vergoldet (im µ Bereich).

Zu den Fachblättern: Ich frage mich ernsthaft was für Ohren die Fachredakteure ihr eigen nennen ? Da werden Sachen gehört die ein „Normalo“ niemals heraushören könnte (wenn’s denn überhaupt hörbar ist). In jedem Heft, egal welcher Couleur werden irgendwelche bahnbrechenden High End Neuentdeckungen vorgestellt. Meistens unbezahlbar oder….unhörbar.
Fakt ist: Im Bereich Verstärker, Plattenspieler etc. wird das Rad nicht mehr neu erfunden. Sie sind ausgereift und ausgereizt. Ein Digitalverstärker scheitert schon an unseren Ohren denn wir hören analog. Das Signal einer analogen Audioquelle in ein Digitalsignal umzuwandeln um es dann in der Endstufe wieder zu einem Analogsignal zurückzumodeln ist von der Signalverarbeitung her gesehen ziemlich sinnlos.

Das Gehör des Menschen ist (gegenüber unseren tierischen Mitbewohnern auf diesem Planeten) relativ unempfindlich. Und so scheitern manche technischen „Hörwunder“ schon an der Konstruktion unserer Ohren. Hi Fi – also höchste Klangtreue ist sehr relativ. Besuchen Sie ein Konzert und vergleichen Sie es mit einer Aufzeichnung. HiFi ?

Was ist mit Röhrenverstärkern?
Der Röhrensound klingt nicht wärmer, weil die Röhren so schön leuchten. Das ist die Heizung, damit die Röhre arbeiten kann. (6,3 Volt). Ob das die Musik wärmer macht ? Ein etwas weicheres Klangbild ist durchaus realistisch. Rechtfertigt aber nicht jeden Preis. Und ob man die Röhren durch kleine Sichtfenster in der Frontplatte aktueller Verstärkermodelle unbedingt bei ihrer Arbeit sehen muss ? Ein Gimmik, das nichts am Klang ändert.

Wendet man Hifi Hi-End Voodoo Philosophie auf die Studiotechnik an wären alle Geräte die dort zur Produktion und Aufnahme verwendet werden schlichtweg nicht bezahlbar. Hier sind Kabel nur Kabel, Verbindungen symmetrisch und Tontechniker und Ingenieure bodenständig. Wäre es anders würde die Produktion einer Aufnahme schon am Preis des Equipments scheitern. Und was man vorne nicht rein steckt, kann hinten auch nicht raus kommen, egal wie teuer die Abspieltechnik auch ist.

Und noch etwas. Im Alter lässt das Gehör eines jeden Menschen nach. Das ist individuell verschieden.
Aber noch so tolle HiFi Komponenten können verlorene Hörfrequenzen nicht zurückbringen.

Es kann nur gut klingen (nicht klingeln)!

Steckdosen – Täter:
Filter die man einfach in irgendeine Steckdose der Hausinstallation steckt.
Sie reinigen den Strom und filtern „für den Hifi Genuss“ schädliche Signale (natürlich hörbar) aus dem Netz (so die Befürworter).

Also wenn man schon unbedingt zusätzliche Netzfilter einsetzen will (lassen wir mal die Notwendigkeit außen vor), dann macht das nur Sinn, wenn ein solches Teil vor dem entsprechend zu schützenden Gerät angebracht wird.
Durchaus sinnvoll und auch eingesetzt werden diese (der Leistung der angeschlossenen Komponenten angepassten) Geräte in der Studiotechnik.
In normalen HiFi Geräten finden Netzfilter ebenfalls Verwendung. Sie sind heute meist in den Gerätebuchsen integriert und benötigen keinen besonderen Platz da der Schaltungsaufwand relativ gering ist. Ein Teil irgendwo im Haus in einer beliebigen Steckdose zu platzieren macht nicht wirklich Sinn. Der Strom sollte schon durch den Filter fließen und nicht vorbei.

Nach der Logik ein in die Steckdose gesteckter Filter reinige den Hausstrom müssten das alle im Haus angeschlossenen HiFi Geräte machen, denn der eingebaute Netzfilter in den Geräten sitzt meistens vor dem Netzschalter, ist also immer mit dem Stromnetz verbunden……und reinigt ??

Merke: Nichts ist so wie es scheint.

Wird fortgesetzt !!