DIE MASCHINEN

Einfach auf das Bild Ihrer Wahl sliden und klicken !

 

Was & Wie es gerade läuft

Eine Übersicht der aktiven Geräte
Das große Ganze, verlinkt und geroutet.

Bandmaschinen:

ReVox A77 Halbspur 2x
ReVox A77 Vierspur 1x
ReVox B77 Halbspur 2x
ReVox B77 Vierspur 1x
TEAC A-3300 Master Recorder
TEAC A-2300 SD (DOLBY)
TEAC X-10
AKAI GX-210 modifiziert
AKAI GX-265
SONY TC-755
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Mischpulte:

SOUNDCRAFT SPIRIT ES
DATEQ LPM 7.2 2x
BEHRINGER UB 1622FX-PRO
BEHRINGER MX 1604A

Verstärker/Receiver:

AKAI AA-940 (Rec)
AKAI AA-5810
WEGA JPS 351 V-200
YAMAHA AX-892
PIONEER A-757 MK II
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Plattenspieler (Turntables)

KENWOOD KD-4100 R
THORENS TD 280 MK IV
NIKKO P-50 Direct Drive
TECHNICS SL 1200 MK II

Lautsprecher:

TEUFEL Ultima 40 MK II
JBL Control 1
CANTON Sats
JBL Subwoofer (pass)
MIVOC Subwoofer (pass)
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Cassettendeck, CD-Player, Network:

Kenwood Cass.Deck KX-4520
Kenwood Pre-Amp Basic C1/C2
Pioneer CD Player PD-S507/602
NOXON A110+……

und diverser Kleinkram um
vernünftig Musik zu hören.
Meistens analog, ab und
zu aber auch digital.
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Noch eine Anmerkung zu den folgenden Seiten. Reparieren, löten und an elektrischen Geräten manipulieren erfordert Fachwissen im Bereich Elektronik und Mechanik. Ich möchte niemanden dazu animieren seine Bandmaschine (oder was auch immer) auseinander zu nehmen und im Gerät herum zu basteln. Ohne entsprechendes Werkzeug, Wissen und Erfahrung ist ein Erfolg sehr fraglich. Sollten Sie Fragen haben zu beschriebenen Wartungsarbeiten und (oder) Reparaturen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.  Sie bekommen garantiert eine Antwort.



Warum mache ich das ?

Das liegt lange zurück…so ca. 45 Jahre. Damals habe ich mit meinen diversen Bandmaschinen, einem 12 Kanal Bühnenmischer und vielen technischen Hilfsmitteln Konzerte mitgeschnitten. Live Konzerte von Gesangsgruppen, Bläsern und Chören. Das war nicht ohne. Die Probleme kamen nach den Aufnahmen. Wir kämpften mit Bandrauschen, unzulänglicher Akustik und Problemen beim Schneiden. Wobei ich das elektronische Schneiden dem mechanischen immer vorgezogen habe. Mir widerstrebte es außerordentlich, Bänder zu zerstückeln. Dafür waren sie einfach zu teuer
Damals war Bandrauschen das große Thema. Es kam eine TEAC DOLBY Einheit zum Einsatz, nicht nur teuer sondern auch schwer zu bekommen. Ich träumte vom digitalen aufnehmen. Es gab die ersten Langspielplatten mit den berühmten Aufklebern „DIGITALLY MASTERED“, was auch immer das heißen mochte. Auf jeden Fall war der Sound gigantisch, sah man mal vom Rumpeln der immer dünner werdenden Scheiben ab.

Dann kam die CD. Und ich war nicht einer der ersten die einen CD Player zu Hause hatten. Erst 2 Jahre nach Erscheinen der ersten Player kaufte ich mir, im Tausch gegen meine ReVox B77 einen solchen. Das mit der Revox hat mich lange geärgert. Wie konnte ich so eine Maschine gegen einen seelenlosen digitalen Scheibenabspieler tauschen.
Die erste CD war eine analoge auf digital gesampelte Aufnahme der Dire Straits. Und je länger ich CD’s hörte, bekam ich das Gefühl etwas zu vermissen. Heute weiß ich was das war. Das wärmende Knistern (ganz leise natürlich) einer Langspielplatte, das Drehen der 26er Bandspulen auf einer Bandmaschine und natürlich das leise (ganz leise) Bandrauschen, welches mich heute überhaupt nicht mehr stört. Irgendetwas muss es sein. Wie soll man es sonst erklären, das auf einigen CD’s, aus künstlerischen Gründen natürlich, künstliches Knistern und Rauschen dezent eingespielt wird ?

Sind es nur „wir alten Knochen“ die sich diese analogen Maschinen wieder in’s Wohnzimmer holen ? Das Comeback der Langspielplatte ist eingeläutet, die Umsätze steigen. Vielleicht kommt ja eines Tages auch das gute alte Band zurück.
(Träum weiter Jürgen !)

Inzwischen ist eine Menge passiert. Der Wunsch nach Veränderungen nicht. Es haben sich Favoriten in Sachen wartungsfreundlich und haltbar herausgestellt. Ganz vorne ReVox. Dank der wenigen Mechanik und bewegter Teile brauchen diese Maschinen (A77, B77) nicht all zu viel Aufmerksamkeit. Meine Sammlung von 3x A77 und 3x B77 ist bisher am seltesten aufgefallen. Meist waren es Umbau – oder Justage Arbeiten die ich wegen fehlender Messgeräte vorher nicht durchführen konnte. An zweiter Stelle stehen meine beiden TEAC (2300 SD, 3300 SX Master). Einzige Schwachstellen sind bei der 2300er die Dolby Schalter am hinteren Anschlusspanel. Ich hätte sie schon getauscht aber die Dinger sind sehr schwer zugänglich. Also eine verschiebbare Angelegenheit. Vielleicht etwas für kalte Wintertage.
Als drittes meine AKAI’s. Hier haben Schalter und Umschalter ganz klar die größten Probleme. Die GX 265 habe ich schon mehrere mal wegen Kontaktproblemen öffnen müssen. Die GX 210 machen wenig Probleme, die GX280 musste ich leider wegen eines nicht mehr behebbaren Fehlers ausschlachten.

Neben einer komplett neuen Verkabelung, Zukaufs zweier DATEQ Mischer und diversen räumlichen Geräteumstellungen hat jetzt alles seinen (vorläufigen) Platz gefunden. Jeden Tag ein bisschen Analog ! Datt hatt watt !

AKAI GX-210

AKAI AA-940

An dieser Stelle möchte ich all denen danken, die es durch ihr handwerkliches Geschick möglich machen, Ersatzteile für diese alten Geräte zu fertigen oder Teile instand zusetzen. Ohne deren Mithilfe wäre manche Reparatur aus Mangel an Ersatzteilen nicht möglich.
Mein erstes Schätzchen. Ein AKAI Receiver, der Größte seiner Klasse Bj. Anfang der 70er. Die kleinen Problemchen zu Beginn waren nur der Anfang. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus eine richtige Fehlerkette. Darauf steht eine AKAI GX 210D. Etwas problematischer in der Wiederherstellung. Dank guter Freunde und einer Auktionsplattform mit ihrer Schwestermaschine wieder am Start. Näheres dazu im Verlauf dieser Seiten.

Meine (selbst auferlegten) Regeln für erfolgreiches Restaurieren & Reparieren.

Nicht jede Bandmaschine eignet sich für einen weiteren, jahrelangen Einsatz. Plastikkonstruktionen haben erhebliche Ersatzteilprobleme. Abgebrochene Kunststoffzapfen o.ä. lassen sich nun mal nicht so einfach ersetzen. Also kommen nur Geräte der (damals) oberen Preisklasse in Frage. Wichtig auch: Möchte ich einen 2- oder 4- Spurer. 4- Spur Maschinen eignen sich hervorragend für lange Laufzeiten ( Bis zu 6 Stunden mit 26er Bändern bei 9,5 cm/s), 2- Spur Maschinen erreichen bessere Qualität der Aufzeichnung bei gleicher Geschwindigkeit, es halbiert sich aber die Spieldauer da das Band nur einen Durchlauf hat, also nicht umgedreht werden kann. 4- Spurer haben den Nachteil, dass man die Spuren der anderen Bandseite, mehr oder weniger leise, durchhört. Das ist besonders bei der Verwendung eines Subwoofers extrem störend. Ferner steht einem 2-Spurer mehr Bandbreite für die Aufzeichnung zur Verfügung. Der Studiostandard war und ist 2-Spur (Halbspur).

Wo bekomme ich das Gerät ?

Na klar, über eine Internetauktion. Aber Vorsicht. “ Gut erhalten“ ist ein sehr relativer Begriff. Das musste ich schon bei meinem ersten Schätzchen, einer TEAC 3300 SX 2T MR erfahren. Auf den ersten Blick HUI….nach öffnen des Deckels PFUI.

Wieviel Geld will ich ausgeben ?

Marktpreis analysieren. 500 Euro oder mehr für ein 30 oder 40 Jahre altes Gerät ?? Das ist schon ein ziemlicher Hammer, selbst wenn der Verkäufer ein „Werkstatt überprüftes Gerät“ verspricht. Folgekosten sind in jedem Fall einzukalkulieren. Werfen Sie einen Blick auf meine Seite „ALTES“.

Gute Vorbereitung !

Vor dem Ersteigern der Maschine sollten die Serviceunterlagen schon vorhanden sein. Recherchieren und Googeln hilft da erheblich. So wissen viele nicht, daß die Serviceunterlagen für ReVox Geräte kostenlos von der ReVox Homepage (Studer) in der Schweiz heruntergeladen werden können. Teure Käufe sind daher nicht notwendig..Und gibt es Pläne ihrer Maschine nicht kostenlos im Netz, ist die Firma Schaltungsdienst Lange in Berlin mit Sicherheit die beste Adresse.

So vorbereitet kann es losgehen. Und wenn es diesmal nicht klappt……warten. Eine Taktik die ich bisher nicht bereut habe.